Wert, Arbeitswert, Geld


Die neue Struktur des Arbeitswertes nach Friedrich Elchlepp jun.

Eine sehr stark verkürzte Darstellung aus dem Buch: „Die Natur produziert nicht, Einsichten über Werte, Arbeit und Geld mit der Arbeitswerttheorie, Eine Streitschrift
19. April 2020
Vergleiche auch https://dr.elchlepp.4lima.de und https://elchlepp-jun.blogspot.com


  1. Die Drittelung der Wirklichkeit
  2. Arbeitswert und Rückkopplung
  3. Die neue Struktur des Wertes der Arbeit
  4. Notwendiger Arbeitswert und Mehrwert als Blackbox
  5. Geldware
  6. Ware und Geldware im Bereich des notwendigen Wertes
  7. Ware und Geldware im Bereich des Mehrwertes
  8. Kredit als Geld
  9. Konfrontativer Ausgleich zwischen Geldvolumen und Warenpreissumme
  10. Kann ein Strukturwechsel des Zusammenlebens durch neue Technik entstehen ?
  11. Impressum

1.          Die Drittelung der Wirklichkeit

„Ich weiß, dass ich nichts weiß!“ oder „Wir wissen nicht, was wir tun, aber das mit aller Macht!“ oder „Mir nach, ich folge euch!“ Diese Sätze beschreiben volkstümlich die Situation der Menschen in ihrer jeweiligen unwiederholbaren Gegenwart. Nicht was wir denken, sondern was wir nach dem Denken tun ist die Wirklichkeit in der Gegenwart. Das Nicht-Wissen ist trotz des menschlichen Tuns vorhanden. Dieses Nicht-Wissen kann mit Intuition, Glaubenssätzen oder Werten ausgestaltet werden. Denn in der Wirklichkeit existiert ein Ergebnis des Tuns nicht in der Gegenwart, sondern erst in der Zukunft. Das Spiel mit dem Begriff von der Zukunft ist vergleichbar mit dem Schild in einer Kneipe, auf dem geschrieben steht: „Morgen gibt es Freibier!“ Das Schild kann ewig hängen bleiben, denn die Zukunft ist keine materielle Wirklichkeit. In der Gegenwart bleibt die Zukunft immer morgen. Das bedeutet, dass wir nur hoffen bzw. vermuten und nicht wissen können, ob wir mit unseren ideellen Vorstellungen unser Tun so steuern, dass sein materielles Ergebnis unseren Ideen bzw. Zielen entspricht. Die Natur dagegen hofft und produziert nicht. Wolfhart Willimczik [1] berichtet darüber aus der Atomphysik: „Wenn der Natur bestimmte Informationen fehlen, kann sie nicht weiter machen; ein vorgegebener Prozess kann nicht ablaufen…Die Natur hat keinen freien Willen sich einfach für eine (Richtung) zu entscheiden, also bleibt der angeregte Zustand einfach bestehen, bis eine Information von außen dem System zugetragen wird.“

Ähnlich wie bei blinden Menschen können wir unser Wissen aus der Vergangenheit nur als tastenden „Stock“ benutzen, der anzeigt, ob ein Hindernis vorhanden ist. Diese Methode des Nicht-Wissens wird in der Wissenschaft „Versuch und Irrtum“ genannt. Denn der „Stock“ kann nur in der Gegenwart benutzt werden. Die Zukunft bleibt ungewiss.

Die einzige Hilfe bei unserem Tun bzw. Handeln ist die eigene und überlieferte Erfahrung bzw. Geschichte. Allein diese als Sinn gespeicherte Information kann uns helfen, die Hoffnung zu konkretisieren (hierbei helfen Theorien mit ihren Zielen). In der einmalig bleibenden Gegenwart ist jedoch nichts wiederholbar, so dass die Hoffnung mit dem volkstümlichen Satz „Das haben wir immer so gemacht und darum machen wir es weiter so“ vor allem mit Stereotypen zum Ausdruck gebracht wird. Hier verbietet der Glaube viele Werte und das damit verbundene Messen und den Zweifel. Es gibt jedoch immer unerwartete Abweichungen vom erhofften Ergebnis. Es entsteht der Zweifel und mit ihm das Messen und neue Hoffnung. Fortsetzung oben…

[1] Wolfhart Willimczik, Selbststeuernde Spurenkammer, Die Natur braucht Information, https://hardballsite.wordpress.com/2016/07/21/selbststeuernde-spurenkammer, gefunden am 12.1.2020

2.      Arbeitswert und Rückkopplung

In der Ökonomie des Zusammenlebens der Menschen wird unter Arbeit nicht das Haben oder Sein, sondern das mit Zielen verbundene in der Gegenwart stattfindende Tun verstanden. Es geht dabei um die Ökonomie des Zusammenlebens der Individuen. Was bedeutet, dass die Freiheit des Individuums nie für sich allein existiert, sondern immer mit und durch alle Individuen gemeinsam.

Die vereinfachte Beschreibung der ökonomischen Arbeit kommt der Definition der physikalischen Leistung am nächsten. Es zählen also nicht nur Kraft und Weg, sondern auch die Zeit zu den ursprünglichen Werten in der Ökonomie. Hinzu kommt, dass nur der Mensch seiner Arbeit einen Sinn gibt und ein Arbeitsergebnis außerhalb seines Körpers bewirkt. Der arbeitende Mensch erzeugt Arbeitsergebnisse, indem er Gegenstände herstellt oder einen Dienst an Menschen oder Gegenständen leistet. Weil nur allein der Mensch arbeitet und nichts und niemand anderes, bewirken alle anderen Kräfte ein Erschweren oder eine Erleichterung seiner Arbeit. Daraus lässt sich ableiten, dass das Feld des Bauern, Werkzeuge, Maschinen, Automaten usw. selbst nicht arbeiten. Sie ersetzen die menschliche Arbeit genauso wie alle Gegenstände, die ohne Arbeit entstanden sind und mit menschlicher Arbeit nichts zu tun haben. Im Bereich der Ökonomie arbeiten nur die Menschen.

Aus archäologischen Funden und Überlieferungen ist zu erkennen, dass die Arbeit schon immer als Maß beim Tausch von Waren angewendet wurde. Die Arbeit wurde mit der Arbeitszeit gemessen, so dass die Waren als gleichwertig angesehen wurden, wenn sie dieselbe Arbeitszeit zur Herstellung erforderten. Die Idee dabei ist, dass alle Menschen etwa dieselbe vergangene Arbeitszeit miteinander austauschen, denn wer will länger arbeiten müssen als der Tauschpartner? Wie bei der Waage, die mit dem Gewicht die Gleichwertigkeit anzeigt, konnten die Waren mit derselben Arbeitszeit als gleichwertig getauscht werden. Den Tausch von Waren von der Herstellung bis zum Verbrauch hat deshalb der französische Arzt François Quesnay 1758 in Anlehnung an den Blutkreislauf auf einem Tableau économique dargestellt und zeigte mit seinem Modell die Bewegung des Wertes in der französischen Wirtschaft. Schon im 17. Jahrhundert hat William Petty und etwas später auch  Adam Smith in seinem 1776 erschienenen Buch „Wohlstand der Nationen“ vorausgesetzt, dass der Wohlstand aus der Arbeit entsteht und dabei festgestellt, dass die Teilung der Arbeit nicht zu vernachlässigen ist. David Ricardo konkretisierte die Theorie über den Arbeitswert in seinem 1817 erschienenen Buch „Grundsätze der Politischen Ökonomie und der Besteuerung“, indem er Lohn und Arbeitswert voneinander trennte und den weltweiten Freihandel im Interesse Englandes mit der Arbeitswerttheorie verknüpfte. Karl Marx entwarf in seinem Buch „Das Kapital“ ein erstes Modell der Gliederung des Arbeitswertes einer Volkswirtschaft mit den Kennziffern:

  • c Wert der Produktionsmittel (konstanter Wert)
  • v Lohn (variabler Wert)
  • m Mehrwert
  • n mit dem Arbeitsergebnis produzierter Neuwert.

Bei diesen Kennziffern wird davon ausgegangen, dass die Waren eine Information über ihre Arbeitszeit besitzen. Wird nun ein laufender Produktionsprozess betrachtet, so liegt die Produktion des Verbrauchs in der Vergangenheit und die Ergebnisse der gegenwärtigen Produktion sind erst in der Zukunft vorhanden. Darum ist die Arbeitszeit als Arbeitswert nur in der Gegenwart messbar. Dieser Messwert wird zur Information und als Arbeitswertgröße bzw. Größe der vergegenständlichten Arbeit in andere Zeitabschnitte übertragen. Werden nun alle Produktionsprozesse zu einem einzigen Prozess zusammengezogen gedacht, ergibt sich mit den Kennziffern von Marx das nachstehende Arbeitswertmodell einer gesellschaftlichen Gesamtproduktion.

Das Modell zeigt ausgehend von dem in einer Blackbox eingeschlossen Produktionsprozess in der Gegenwart, dass ein Arbeitswert in der Vergangenheit existierte und der neu geschaffene Arbeitswert in der Zukunft als Neuwert aufgeteilt wird. Dort wird der Neuwert in notwendigen Wert und Mehrwert verteilt werden. Die wirkliche Teilung des Neuwerts kann jedoch nur in der Gegenwart stattfinden. Darum ist in der nachstehenden Grafik der Neuwert in der Gegenwart dargestellt. Er wird hier entsprechend der Ziele einer zu wiederholenden Produktion verteilt. Der Neuwert wird mit dieser rückgekoppelten Information einmal als notwendiger Verbrauch mit dem notwendigen Wert nw und als darüber hinausgehender Verbrauch mit dem Mehrwert m strukturiert.

Karl Marx hat in seinem 1894 erschienenen zweiten Band des Kapitals bei der einfachen Reproduktion Wertgrößen angenommenen, die die folgende Rechnung ermöglichte:

Die Arbeitswertgrößen lassen sich über die Produktion der Produktionsmittel und der Produktion der Konsumtionsmittel zu einem gesellschaftlichen Gesamtwert addieren.

3.      Die neue Struktur des Wertes der Arbeit

Mit dem Modell der Produktion eines gesellschaftlichen Gesamtwertes können Disproportionen konstruiert werden, die sich in der Anordnung nach Marx nicht auflösen lassen. Ein Beispiel ist nachstehend modelliert:

Die einzelnen Wert-Summen lassen sich addieren, jedoch die Konsumtionsmittel in Höhe von 2000 sind zu klein für die Summe in Höhe von 3000 für v und m und gleichzeitig können die Produktionsmittel in Höhe von 6000 nicht von 5000c gekauft werden. Der Austausch der Werte ist nicht ohne Rest durchführbar, so dass letztlich gesamtgesellschaftlich zuwenig bzw. zuviel produziert wurde.

Die Disproportionen im obigen Modell lassen sich beseitigen, wenn die Werte gemäß einer von Friedrich Elchlepp jun. gefundenen neuen Struktur angeordnet werden. [2] Die Idee dabei ist, dass das Modell von Marx nicht nur in Produktions- und Konsumtionsmittel, sondern zuerst in den Bereich des notwendigen Wertes, vgl. Zeile (2), und den des Mehrwertes, vgl. Zeile (9), gegliedert wird:

Die Bereiche des notwendigen Wertes (2) und des Mehrwertes (9) sind wieder wie bei Marx jeweils in den zu produzierenden Wert für die Produktionsmittel und für die Konsumtionsmittel unterteilt. Sie addieren sich insgesamt zum Bereich (1) als Produktneuwert. Diese neue Ordnung ermöglicht einen Blick in die innere Struktur des Marxschen Modells, so dass die Wertgrößen so berechnet werden können, dass die Disproportionen erkannt und herausgerechnet werden können.

[2] Friedrich Elchlepp jun., Die Natur produziert nicht, Einsichten über Werte, Arbeit und Geld mit der Arbeitswerttheorie, Eine Streitschrift, Verlag Graphische Werkstätten Zittau 2019, S. 183 ff.

4.     Notwendiger Arbeitswert und Mehrwert als Blackbox

Die in Ziffer 3 gezeigte neue Wertstruktur berücksichtigt, dass der notwendige Wert nw in Zeile (2) und der Mehrwert mw in Zeile (9) jeweils eine eigene Produktionssphäre erhalten, so dass der jeweilige Wert der Produktionsmittel bei np und mp innerhalb ihrer Sphäre umzusetzen ist. Daraus ergibt sich, dass der Lohn vnw die Konsumtionsmittel mit dem Wert nk kaufen kann, bzw. vnw und nk sich dem Wert nach austauschen. Für den Bereich des Mehrwertes ist dagegen festzustellen, dass nach Abzug des Wertes der Produktionsmittel mp der Mehrwert ma nicht gekauft bzw. ausgetauscht werden kann. Der Mehrwert ist zusätzlich zum Lohn vorhanden und kann nicht ausgetauscht werden. Er wird zum großen Teil mittels privatem Eigentümer und Staat verteilt. Die nachstehende Abbildung zeigt diesen Mechanismus generell:

Die Teilung des Arbeitswertes in zwei generelle Bereiche ist aus der Arbeitswerttheorie abgeleitet worden. Dieses Arbeitswertmodell einer gesellschaftlichen Gesamtproduktion kann der wirklichen Welt angenähert werden, indem die Verwendung der Produkte mit den Bereichen notwendiger Wert und Mehrwert strukturiert wird:

Die Nutzung der Natur ist in dem obigen Schema gestrichen worden, da die Rohstoffe und auch die Beeinflussung der Natur ohne Arbeit bzw. Arbeitswert existieren. Die untere Darstellung zeigt deshalb die Produktion als Blackbox innerhalb des Systems der Natur und macht deutlich, dass die Nutzung und Beeinflussung der Umwelt nicht mit Produktion und Konsumtion verknüpft ist. Die Blackbox zeigt darum nur, wie sie die sie umgebende Natur benutzt bzw. einsetzt und Müll zurück liefert.

Die traditionell und institutionell organisierte geldgesteuerte Ökonomie bewirkt eine die Umwelt schädigende Wegwerf- bzw. Müllgesellschaft, weil die Produktion die Regeln der Natur nicht berücksichtigt oder höchstens als Kosten verursachenden Faktor kennt. Das bedeutet, dass die Umwelt mit den Regeln des Geldes nie als Zielgröße behandelt werden kann. Die Folge ist, dass die Vernichtung des Lebens durch den Müll auf der Erde immer weiter voran getrieben wird, da die Kopplung zwischen Natur und menschlicher Produktion bzw. Konsumtion weder mit den Regeln des Geldes noch mit der Moral des „Es muss sich lohnen!“ abgebildet werden kann.

5.     Geldware

Ein Gut wird durch das Eigentum zu einer Ware des Eigentümers, so dass es als Ware durch seine Eigentümer ge- und verkauft werden kann.

Kauf und Verkauf sind die beiden Seiten des Tausches. Beim Tausch ist entscheidend, dass sich zwei Eigentümer von Gütern und damit zwei Anbieter von Waren gegenüber stehen, die gleichzeitig auch Nachfrager sind. Denn die Anbieter tauschen beide etwas Eigenes gegen etwas Fremdes. Dabei informiert die Geldware mit ihrem Gewicht über die in den Waren enthaltene Arbeitszeit. Wie ein Thermometer die Temperatur anzeigt, so zeigt die Geldware mit ihrem Gewicht die Arbeitszeit an. Die betreffende Geldwarenmenge wird Preis der Waren genannt. Der Preis ist kein „Wertmesser“, er ist kein Maßstab des Wertes. Der Preis ist ein einfaches Zahlenverhältnis, das dieselbe Arbeitszeit voraussetzt und diese Arbeitszeit über das Gewicht der Geldware anzeigt. Der Preis setzt die Anzahl mindestens zweier Waren gleich, so dass diese Warenanzahlen als gleichwertig ausgetauscht werden können.

Für die Vereinfachung der Gleichsetzung der Arbeitszeit in den Waren wird auch heute noch das Gold bzw. die Geldware benutzt. Ein gewisses Gewicht des Goldes zeigt die Gleichheit von gewissen Warenmengen und damit Preisen an:
Warenpreis = Geldwarenmenge / Warenmenge

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Das Geld verbindet den Tausch und die Verteilung der Waren miteinander, obwohl die Verteilung von Waren grundsätzlich kein Geld benötigt. Am deutlichsten tritt dies beim Verschenken von Waren zu Tage. Beim Schenken werden vorhandene Waren meist persönlich überreicht und damit weggegeben ohne etwas dafür zu erhalten. Der Schenkende erhält keinen Gegenwert.

Oft ist die persönliche Übergabe zu aufwendig, so dass administrative Maßnahmen in Form von unterschiedlichen Verteilsystemen zum Einsatz kommen. Hier können die Empfänger zum Beispiel aufgrund von Bescheinigungen oder Bezugskarten ihre Waren ohne Geld in Empfang nehmen. Dasselbe geschieht jedoch auch, wenn der Empfänger einen bestimmten Geldbetrag geschenkt bekommt und damit „einkaufen“ geht. Hier wird das Geld eingesetzt, um Waren an hilfsbedürftige Menschen verteilen zu können. Die Ware wird verschenkt und nur scheinbar vom Empfänger des Geldes gekauft.

Im Gegensatz zum Schenken, setzt das Verkaufen bzw. Kaufen von Waren immer zwei Eigentümer voraus. Diese Eigentümer tauschen jeweils etwas Eigenes gegen etwas Fremdes, so dass Verkauf und Kauf im Begriff vom Tausch zusammenzufassen sind.

Mit den zwei Akteuren stellt sich der Tausch wie folgt dar: Der Verkäufer verkauft seine Ware dem zweiten Tauschpartner, um im Gegenzug eine gleichwertige Ware bzw. Geldware (Gold) zu erhalten. Genauso verhält sich der andere Tauschpartner, der Käufer. Er gibt etwas, um etwas Gleichwertiges zu erhalten. Beide Tauschen bzw. Kaufen und Verkaufen. Auch heute noch zeigt der manchmal genutzte Warentausch „per Handschlag“ den direkten Austausch von Waren zwischen ihren Eigentümern. Beim Tausch kann also auf die Gleichwertigkeit der zu tauschenden Waren nicht verzichtet werden, wenn der Tausch „gerecht“ vollzogen werden und kein Verlust oder Gewinn auf einer Seite des Tausches entstehen soll.

Im Gegensatz zum Tausch, setzt das Schenken bzw. Verteilen nur einen einzigen Eigentümer der Ware voraus. Es ist derjenige, der das Schenken von Waren durchführt bzw. durchführen lässt. Was geschieht nun aber, wenn das Geschenk vom Beschenkten weiter verkauft wird?

Es versteht sich von selbst, dass das Geschenk immer einen Gewinn für den Beschenkten darstellt, so dass ein Geschenk wie eine „aus dem Nichts“ entstandene Ware aufgefasst werden kann, die dann weiter verkauft bzw. getauscht wird. Dieses Verteilen in der Form des Verkaufens ist weiter zu untersuchen, da bei einem einzelnen Akt nicht deutlich wird, dass der Verkauf des Geschenkes nur seine Verteilung bewirkt. Die Verteilung ist erst dann zu sehen, wenn Anfangs- und Endpunkt der Bewegung des Geschenkes betrachtet werden. In der vereinfachenden Abbildung 3 ist deshalb dargestellt, dass Station 1 ohne einen Gegenwert ein Geschenk an Station 2 gibt. Trotz des bei Station 2 durchgeführten Warentausches Ware 1 gegen Ware 3 bleibt die eingetauschte bzw. gekaufte Ware 3 ein Geschenk. Denn die Station 2 hat durch das Geschenk nach wie vor einen „Wert aus dem Nichts“ erhalten und keinen selbst erzeugten Gegenwert gegeben. Am Ende der Warenkette erscheint das Geschenk als gekaufte Ware, weil Station 3 und Station 4 Waren miteinander getauscht haben. Station 2 hat also keinen Gegenwert an Station 1 geliefert und mit dem anschließenden Tausch das Geschenk in die Form der Ware 3 verwandelt. Darum fehlt Ware 2 in der Summe der Kette der gehandelten Waren. Station 1 ist der Verlierer und Station 2 ist der Gewinner in der Warenkette. Die schenkende Station 1 vertritt hier die Menschen mit Abgaben ohne Gegenwert, wie es zum Beispiel bei der Zahlung von Steuern und Abgaben geschieht. Die Station 2 vertritt die Menschen, die Geschenke in Form von Einnahmen erhalten und dafür keinen eigenen Gegenwert geben müssen. Beispiele wären Steuern, Profiten oder Renten.

Eine Abschätzung der Verhältnisse zwischen Einnahmen mit und ohne Gegenwert kann aus der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung für Deutschland abgeleitet werden. So betrug im Jahr 2016 die Bruttowertschöpfung rund 2822 Mrd. Euro. In diesem Betrag sind die Vorleistungen (Abschreibungen und eingekaufte Produktionsgüter wie Rohstoffe, Material usw.) nicht enthalten, so dass nur die Einnahmen durch den „im Produktionsprozess geschaffenen Mehrwert“ [3] enthalten sind. Die Struktur der Bruttowertschöpfung kann aus den insgesamt erzielten Jahreseinnahmen errechnet werden.

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Es ergibt sich, dass die Nettolöhne und Gehälter 30,7%, die Unternehmens- und Vermögenseinkommen 26,2% und die Steuer- und Sozialbeiträge 43,1% betragen.[4] Somit ergibt sich, dass die jährliche Wertschöpfung bzw. Einnahmen nur zu 30,7% Löhne und Gehälter beinhaltet. Daraus ist abzuleiten, dass im Bereich von Lohn und Gehalt rund nur 30% des jährlichen Wertes in Deutschland wirklich mit dem Gegenwert Arbeitsvermögen getauscht aber rund 70% ohne Gegenwert über Steuern, Profite, Renten usw. eingenommen und dann über das Geld weiter verteilt wird. Die deutsche Wirtschaft ist überwiegend eine Wirtschaft der Warenverteilung und nur zu einem kleinen Teil Tauschhandel bzw. Marktwirtschaft.

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Die Anwendung des Geldes vermischt Verteilung und Tausch miteinander. Diese Vermischung kann mit dem Arbeitswert wieder sichtbar gemacht werden, so dass der Tausch im Bereich des notwendigen Wertes und die Verteilung im Bereich des Mehrwertes gesondert zu betrachten sind.

[3] Destatis, Statistisches Bundesamt, Bruttowertschöpfung, Link am 27.2.2020
[4] Statistisches Bundesamt, Statistisches Jahrbuch 2017

6.     Ware und Geldware im Bereich des notwendigen Wertes

Mit der Gleichung (2) für den notwendigen Wert in der Ziffer 3 wird verständlich, dass innerhalb dieses Bereiches ein Austausch stattfindet. Die Eigentümer der Geldware in Form von Lohn kaufen die Konsumtionsmittel in diesem Bereich. Das Arbeitsvermögen wird über die gekauften Waren wieder hergestellt. Die nachstehende Abbildung macht deutlich, dass bei einem äquivalenten Tausch das Geld letztlich überflüssig ist, wenn der Preis bekannt ist. Der Tausch funktioniert auch ohne Dazwischentreten des Geldes. Nach dem Tausch bleibt es immer übrig. Es ist überflüssig.

Die überflüssige Geldware ist Mehrprodukt. Die nachstehende Abbildung zeigt darum die Entstehung und Anhäufung der Geldware im Bereich des Mehrproduktes als Schatz. Die Geldware steht seinen Eigentümern zusätzlich für den Austausch der Waren zur Verfügung. Diese Erkenntnisse sind entscheidend für das Verständnis des Geldes: Das Geld ist zusätzlich zu den Waren vorhanden und für die Konsumtion der Waren überflüssig. Die Geldware ist ein Mehrprodukt.

Mit dem Aufspeichern von Geldware als Mehrprodukt wird ein unverderblicher Vorrat an Arbeitswert und damit ein dauerhafter Schatz gebildet. Der Eigentümer des Geldes erlangt deshalb eine dauerhafte und fast unbezwingbare Macht über diejenigen Menschen, die wenig eigenes Geld besitzen. In der Regel sind das die Lohnempfänger. Sie sind im Bereich des notwendigen Produktes eingeschlossen.

7.     Ware und Geldware im Bereich des Mehrwertes

Sind alle Eigentümer summiert gedacht, so ergibt sich nachfolgende grundsätzliche Struktur. Die Eigentümer besitzen die Geldware und die hergestellten Waren. Die Waren sind mittels Geldware auszutauschen. Hier wird aus Vereinfachungsgründen ein äquivalenter Tausch unterstellt, so dass die Preise gleich hoch sind.

Die folgende Struktur zeigt oben, wie der Lohn v von den Eigentümern des Mehrproduktes und der Geldware ausgezahlt wird, so dass die Konsumtionsmittel nk mit dem Lohn gekauft werden können. Das Geld sammelt sich wieder als Mehrprodukt bei den Eigentümern. Die beiden unteren Darstellungen zeigen, wie der Kauf der Produktionsmittel und die Verteilung des Mehrproduktes zwischen den Eigentümern strukturiert sind.

Es wird scheinbar alles gekauft bzw. verkauft. Es zeigt sich aber, dass nur die Lohnarbeiter Geld erhalten, damit sie den ihnen ausgezahlten Lohn gegen den Arbeitswert der Konsumtionsmittel nk bei den Eigentümern eintauschen können. Die Waren im Bereich des Mehrwertes können dagegen nicht ausgetauscht werden, vgl. Ziffer 2 Abbildung 2. Sie sind wie ein Vorrat zusätzlich vorhanden und müssen zwischen den einzelnen Eigentümern gegenseitig „verschenkt“ bzw. untereinander verteilt werden. Hierfür wird das Geld der Eigentümer eingesetzt, vgl. obere Darstellung.

Es ergibt sich eine schwer verständliche Schlussfolgerung. Im Bereich des Mehrproduktes existieret kein Tauschverhältnis und damit kein Preis, weil die Eigentümer sich die Waren gegenseitig „schenken“. Doch mit diesem Wissen wird erst verständlich, warum das Geld auf ganz unterschiedliche Art und Weise ständig gefälscht wird. Denn das Geldfälschen bzw. die Geldvermehrung erzwingt Mehrwert bzw. Abgaben an die Geldfälscher und trifft im Wesentlichen nur die Höhe des Lohnes und damit den Austausch des Lohnes gegen Konsumtionsmittel.

Ein sehr altes Verfahren des Geldfälschens ist der Vorgang des Prägens von Gold oder Silber. Das Prägen ist eine scheinbar kleine Änderung an der Geldware, jedoch die Auswirkungen sind groß. Denn ausgewechselt wurde damit bewusst oder unbewusst die bisher gültige Maßeinheit des Vergleichens. Es wurde die Arbeitszeit, die über das Gewicht funktionierte, durch die Prägung bzw. mit dem Zeichen für das Gewicht ersetzt. Die Prägung ersetzte die in der Ware vergegenständlichte Arbeitszeit durch ein Zeichen für eine Menge. Das Zeichen ersetzt das wirkliche Messen der Geldware. Den Tausch regierte nun die reine Zahl, denn der geprägte Preis bietet die Möglichkeit, nur noch Anzahlen gegeneinander zu setzen und auf das Wiegen von Gold und damit auf das Maß für die Arbeitszeit zu verzichten. Damit wird der Preis zu großen Teilen von der Geldfälschung und damit der Geldvermehrung abhängig.

8.    Kredit als Geld

In der Ziffer 6 wurde erläutert, dass nach dem Austausch das Geld übrig bleibt. Die Geldware dient lediglich bei Auseinanderfallen des Tausches als Pfand bzw. Sicherheit. Der Arbeitswert ist hier also drei Mal vorhanden, zweimal als zu tauschende Ware und zusätzlich die Geldware als Pfand. Wird nun auf die Sicherheit in Form der Geldware verzichtet, so wird vom Kredit gesprochen. Die Preise regieren allein den Austausch. Das nachstehende Bild verdeutlicht dies bei einem äquivalenten Tauschhandel.

Der manchmal auch heute noch genutzte Warentausch ohne Papier „per Handschlag“ zeigt den Tausch mit gegenseitigem Vertrauen. Die Tauschpartner sind sich hier über den Preis einig und tauschen in vereinbarten Zeitabständen die Waren ohne Geld. Die Banken wären bei diesem Warentausch sinnlos, denn das geschenkte Vertrauen ersetzt hier die Geldware. Beim Staat sind solche Handelsabschlüsse „ungeliebt“, da die fälligen Steuern nicht über die Banken geprüft werden können.

Die Marktwirtschaft mit ihrem Tausch von Waren verlangt keine größeren Geldmengen. Deutlich wird das mit der Überlegung, dass dasselbe Bargeld mehrmals zum Tauschen benutzt wird. Die einfache Formel von Rudolf Hilferding lautet daher, dass „die Quantität der Zirkulationsmittel bestimmt (ist) durch die Preissumme der zirkulierenden Waren und die Durchschnittsgeschwindigkeit des Geldumlaufs.“ [5] Auch elektronisch genutztes Geld macht diese Feststellung nicht ungültig. Und trotzdem ist zu beobachten, dass in Deutschland im Jahre 2016 die Bankbilanz bis zum Wert von rund 8000 Mrd. Euro schwankte [6], obwohl insgesamt nur ein Produktionswert von rund 5500 Mrd. Euro erwirtschaftet wurde. [7]

Die Bilanz zwischen Summe der Kapitalwertangaben und Preissumme der insgesamt vorhandenen Waren sollte eigentlich gemäß der prinzipiell dargestellten Bilanz [8] ausgeglichen sein. Die zitierten Wertangaben verraten jedoch, dass die Preissumme der Warenwelt und die Preissumme der Welt des Geldes bzw. Kapitals nicht zusammen passen. Der Vergleich zwischen Bankbilanz und Produktionswert zeigt für 2016 in Deutschland eine erhebliche Differenz von rund 2500 Mrd. Euro überschießendem Geld. Zum Geldumlauf und auch zur Darstellung der Warenwelt als Kapital ist solch ein Geldbetrag auf keinen Fall notwendig. Trotzdem ist festzustellen, dass außerhalb der Welt der Waren viel überflüssiges Geld vorhanden ist. Das überschießende Geld wird in der Marktwirtschaft nicht in diesem Umfang benötigt, so dass davon auszugehen ist, dass das überschießende Geld im Rahmen der Verteilungswirtschaft erzeugt wird.

Die Quelle des überschießenden Geldes ist nicht in der Marktwirtschaft zu suchen, sondern bei den Banken. Hier ist die offensichtlichste Quelle für das überschießende Geld mit der Zahlung eines Zinses an die Banken zu finden. Vereinfacht kann dieses Prinzip an einem Modell mit einer Notenbank gezeigt werden, die als einzige Bank Papiergeld auszahlen darf. Die Übersichtlichkeit wird erhöht, wenn in diesem Modell die Gesellschaft nur als ein einziger Bankkunde zusammengefasst gedacht ist und es gegenüber diesem Bankkunden nur die Notenbank gibt. Außerdem gibt es nur Banknoten und Bargeld für die Gesellschaft, so dass die Buchgeld-Zahlungen unberücksichtigt bleiben können. Jetzt zahlt nur die Notenbank das Geld gegenständlich an den gesellschaftlichen Bankkunden aus. Aus diesem Modell kann folgendes abgeleitet werden: Jeder Kreditnehmer erhält von der Notenbank nicht nur Geld für einen Kredit, sondern er muss neben der Rückzahlung des Kredites auch zusätzliches Geld für den Zins zahlen. Das heißt, er muss mehr Banknoten zurückgeben als er erhalten hat.

Die obige schematische Abbildung [9] verdeutlicht das Prinzip dieses Vorgehens. Aus dem Modell ist ableitbar, dass der Zins in Banknoten von der Notenbank zusätzlich zur ursprünglichen Summe geliehen werden muss, so dass die von der Bank ausgegebene Geldsumme steigen muss, um die Zinszahlungen zu ermöglichen. Andererseits müssen vom Kunden immer mehr Banknoten geliehen werden, weil die Schulden steigen. Damit beginnt die insgesamt geliehene Geldsumme durch den immer wieder zusätzlich zu leihenden Zins und Zinseszins exponentiell zu wachsen. Es muss also bei der Notenbank ständig neuer Kredit aufgenommen werden, um die Zinsen zahlen zu können. Das Wachstum der Schulden hat kein mathematisches Ende. Die Notenbank in diesem Modell erzeugt ständig steigende Kredite und damit ein ständig steigendes Geldvolumen

Aus der Abbildung kann mit den Zinszahlungen abgeleitet werden, dass das überschießende Geld durch die Schulden ohne Gegenwert bei den Banken entsteht. Das bedeutet, „dass die Kreditvergabe grundsätzlich ohne vorherige Zuflüsse von Kundeneinlagen und auch unabhängig von zuvor entgegengenommenen Kundeneinlagen stattfinden kann. Die Buchgeldschöpfung ist das Ergebnis eines Buchungsvorgangs: Wenn eine Bank einen Kredit vergibt, verbucht sie die damit verbundene Gutschrift für den Kunden als dessen Sichteinlage und somit als eine Verbindlichkeit auf der Passivseite ihrer Bilanz. Dies widerlegt einen weitverbreiteten Irrtum, wonach die Bank im Augenblick der Kreditvergabe nur als Intermediär auftritt, also Kredite lediglich mit Mitteln vergeben kann, die sie zuvor als Einlage von anderen Kunden erhalten hat.“ [10] Diese Praxis ist nicht neu. So gibt in den USA die Fed (Federal Reserve System) selbst zu, dass in der Zeit der großen weltweiten Depression in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts „seine Geldpolitik die Weltwirtschaftskrise verschuldet hatte. Nobelpreisträger Milton Friedman vertrat in seiner umfangreichsten Studie zusammen mit Anna Schwartz die Ansicht, dass es ohne Federal Reserve auch keine Grosse Depression gegeben hätte. Unter dem früheren wettbewerblichen Geldsystem hätte die Clearingstelle der Privatbanken die Lage schnell entschärft.“ [11]

[5]   Rudolf Hilferding, Das Finanzkapital, Verlag JHW Dietz Nachf. Berlin 1947, S. 18
[6]  Trading Economics, Deutschland-Bankbilanz für 5 Jahre, https://de.tradingeconomics.com/germany/banks-balance-sheet, 19.3.2020
[7]   Statistisches Bundesamt, Statistisches Jahrbuch 2017, Ziffer 12, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen
[8]   Vgl. Schmolke/Deitermann, Industrielles Rechnungswesen GKR, Winklers Verlag Gebrüder Grimm Darmstadt 1988, S. 21
[9]   Friedrich Elchlepp jun., Die Natur produziert nicht, Einsichten über Werte, Arbeit und Geld mit der Arbeitswerttheorie, Verlag Graphische Werkstätten Zittau 2019, S. 389
[10]  Deutsche Bundesbank, Monatsbericht April 2017, 69. Jahrgang Nr.4, S. 20
[11]  Olivier Kessler, Das Coronavirus und die Blasenökonomie, Ludwig von Mises Institut Deutschland, 20. März 2020, https://www.misesde.org/2020/03/das-coronavirus-und-die-blasenoekonomie

9.  Konfrontativer Ausgleich zwischen Geldvolumen und Warenpreissumme

Mit dem Wissen, dass das Geld des großen Eigentums bzw. Kapitals immer das kleine schlagen wird, entsteht ein ständiger Druck der Kapitaleigentümer des großen Kapitals auf die Wirtschaft. Dieser Druck führt zur fast unbezwingbaren Geldmacht einer Minderheit von Kapitaleigentümern bzw. Kreditgebern, denen es möglich ist, die ganze Warenwelt beherrschen und letztlich monopolisieren zu können. So kann eine von wenigen Kreditgebern privat gesteuerte Weltordnung entstehen, wo Geld zum Verteilen der Waren ausgezahlt wird und es gleichzeitig als ein probates Mittel der Disziplinierung wirkt. Damit wäre der Kredit jedoch dem Sinn nach verschwunden, denn das Monopol hat keine Kreditnehmer mehr außer sich selbst, was kein Kredit ist.  Es gibt also nur noch Sozialgeldempfänger und die Marktwirtschaft ist abgeschafft. Banken wären jetzt nur noch Clearingstellen des alles umfassenden Kapitals einer mächtigen Minderheit. Als Beispiel kann die Organisation der Wirtschaft in den sozialistischen Staaten mit nationalem oder internationalem Anspruch während des 20. Jahrhunderts dienen.

Einen anderen und immer wieder von neuem zu gehenden Weg des Ausgleichs zwischen zu hohem Geldvolumen und der Summe der Warenpreise zeigen die ständig auftretenden Bankrotte und Wirtschaftskrisen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass ein Bankrott ursächlich nichts mit den materiellen Produktionsvorgängen zu tun hat. Es ist zwar denkbar, dass ein Betrieb mehr Ausschuss oder unnütze und damit unverkäufliche Waren hergestellt, so dass keine ausreichend hohe Einnahmen durch den Verkauf entstehen, aber das sind vereinzelte und untypische Herstellungsweisen in einer Marktwirtschaft. Krisen in einer ganzen Wirtschaft entstehen nicht durch die Produktion von Waren. Sie entstehen mit und durch mächtige Banken, die versuchen mit der Steuerung von Produktion und Börsen ihre Finanzen in Form von Krediten bzw. Schulden zu sichern oder zu vermehren. Dabei entsteht immer aufs Neue das nicht lösbare Problem der Rückzahlbarkeit der Schulden, wie es Abbildung 8 schon grundsätzlich zeigte.

Es entsteht die Frage danach, warum Banken überhaupt diese letztlich nicht rückzahlbaren riesigen Schulden immer wieder anhäufen wollen und auch können, obwohl kein entsprechender Warenwert existiert.
Die Antwort ist recht profan, die gigantischen Geldmengen dienen einerseits der Vorbereitung und Organisation von Kriegen und andererseits der Spekulation an den verschiedenen Börsen. Also letztlich begründet sich dieses Verhalten durch die Ideologie und Moral der herrschenden Minderheit. Ihr dienen die enormen Geldmittel für Kriege, die sich für die Kreditgeber nur „bezahlt“ machen, wenn der Krieg siegreich ist. Denn was kriegerisch erobert bzw. den bisherigen Eigentümern weggenommen wurde, hat nun als Kriegsgewinn einen neuen Eigentümer. Der große Vorteil des Krieges ist, dass der Eigentümer sein neues Eigentum nicht kaufen muss. Es fallen nur die Kosten des Krieges an. Sind die Kosten des Krieges niedriger als der Preis für das Gewonnene, so kann der Krieg sogar vom Gewonnenen bezahlt werden und es bleibt ein Profit. Der Krieg hat sich dann für eine Minderheit „gelohnt“.
Die Ideologie des Geldes rechtfertigt neben dem Krieg auch die Spekulation. So stellte der Gründer der Vanguard Group, John Bogle, in einem Interview bei MarketWatch am 1. August 2015 die Ergebnisse der Spekulation wie folgt dar: „Erstaunliche 32 Billionen Dollar an Wertpapieren wechseln jedes Jahr den Eigentümer, ohne dass sich dies positiv auf die Unternehmen auswirkt, meint der Gründer der Vanguard Group, John Bogle. Der Grund dafür ist, dass die Wall Street existiert, so dass die Kredite für die Wirtschaft nur ein kleiner Teil des gesamten Geschäfts sind. Die großen Investmentbanken des Landes könnten wahrscheinlich für weniger als eine Woche arbeiten und den Rest des Jahres ohne wirkliche Auswirkungen auf die Wirtschaft tätig sein. ‚Die Aufgabe der Banken ist die Bereitstellung von Kapital für Unternehmen. Bei Börsengängen und Sekundärangeboten machen wir jährlich 250 Milliarden Dollar’, sagte Bogle gegenüber Time in einem Interview. ‚Wir ermutigen außerdem Anleger, etwa $ 32 Billionen pro Jahr zu handeln. So wie ich es kalkuliere sind 99% von dem was wir in dieser Branche tun nur miteinander handeln und einem Gewinn nur für diese Zwischenhändler. Eine Verschwendung von Ressourcen.’“ [12]
Warum verschwenden „Anleger“ soviel Ressourcen? Auch hier ist die Antwort profan, weil das Geld in der Marktwirtschaft nicht benötigt wird, dient dieses überflüssige Geld als Machtinstrument und Spielgeld für eine sehr reiche Minderheit. Insgesamt dienen diese Geldvolumina daher vor allem dem Krieg und der direkten Verschwendung.

[12]  MarketWatch, Mitch Tuchman, 1.8.2015, Why 99% of trading is pointless, https://www.marketwatch.com/story/why-99-of-trading-is-pointless-john-bogle-2015-07-30?mod=mw_share_twitter, 7.12.2017

10. Kann ein Strukturwechsel des Zusammenlebens durch neue Technik entstehen ?

Die Kategorien der Arbeitswerttheorie können die Ursachen der Konfrontation zwischen den Menschen vor allem mit Hilfe der Werte v und m sehr abstrakt beschreiben. Dabei genügt es nicht zu erkennen, dass die Menschen einmal ihre Waren über v oder m beziehen. Es muss auch berücksichtigt werden, dass das m privat oder gesellschaftlich verteilt werden kann. Hierüber entscheiden die Eigentümer von c, denen auch der Grund und Boden gehört. Diese mit dem Eigentum verbundenen Strukturen sind durch die Hierarchie und durch die über das Geld ausgeübte Macht seit Jahrhunderten sehr stabil. Schon Friedrich Delitzsch formulierte 1920 in „Die große Täuschung“ (Stuttgart-Berlin) auf der Seite 40: „Kein Gott ohne Land.“ Deshalb ist die sogenannte Neue Welt Ordnung NWO keine neue Erfindung, sondern existiert schon sehr lange, weil sich die grundlegenden Strukturen der Geldherrschaft seit archaischen Zeiten nicht wesentlich geändert haben. [13] Nur die Form der Macht bzw. Herrschaft der Eigentümer hat sich gewandelt. Dabei reduzieren die allein durch materielles oder fiktives Geld mächtigen Menschen das Leben nicht nur auf die einfachen Begriffe von viel und wenig, sondern halten auch das Geld für wichtiger als das Leben. Sie sind offensichtlich willens und in der Lage, den Glauben und die Ideen der Menschen im Wesentlichen auf ihre allein durch das Geld gemessenen linearen Werte zu reduzieren. Dazu muss ein recht aufwändiger Apparat benutzt werden, der die Überwachung und Kontrolle der Ideen jedes einzelnen Wissenschaftlers organisiert und steuert. Und genau dieser vom Geld gesteuerte international organisierte Apparat steht seit Jahrhunderten zur Verfügung. Er besteht vor allem aus den Institutionen der Kirchen und staatlichen Behörden mit ihren geheimdienstlichen bzw. militärischen Apparaten. Aus diesen Institutionen heraus kann keine Änderung der bestehenden Verhältnisse entstehen.

Für die Ökonomie des Zusammenlebens der Menschen ist entscheidend, dass ihr Zusammenleben nur mit einer grundlegenden Veränderung der Strukturen (Rückkopplungen) zwischen den Menschen erfolgen kann. Ein Auswechseln (Töten bzw. Sterben) von einzelnen Menschen oder das Umsiedeln von Menschengruppen verändert nicht die Strukturen, sondern belässt die Strukturen so wie sie waren. Einziges Ergebnis ist, dass die Menschen sich gegenseitig in den vorhandenen Strukturen austauschen. Während der Lebenszeit einzelner Menschen ist es sicherlich entscheidend, wer zu den reichen bzw. zu den armen Menschen gehört, ein Strukturproblem ist dies jedoch nicht. Erobernde Kriege oder das Auslöschen vorhandener Gesellschaften mit ihren Strukturen haben noch nie ein strukturelles Problem des Zusammenlebens der Menschen gelöst. Auch die im Sozialismus propagierte Formel von der „Erschaffung des neuen Menschen“ änderte keine Strukturen. Solange das Geld einer Minderheit regiert, gibt es keine neuen, sondern nur angepasste Machtstrukturen des Geldes. Den entscheidenden Zusammenhang, der die vielen Anpassungen der Machtausübung in der Gesellschaft erforderlich macht, hat Karl Marx im 19. Jahrhundert wie folgt beschrieben: „Auf einer gewissen Stufe ihrer Entwicklung geraten die materiellen Produktivkräfte der Gesellschaft in Widerspruch mit den vorhandenen Produktionsverhältnissen oder, was nur ein juristischer Ausdruck dafür ist, mit den Eigentumsverhältnissen, innerhalb deren sie sich bisher bewegt hatten.“ [14] Die Erfahrungen vor allem innerhalb des 20. Jahrhunderts lassen den Schluss zu, dass die Formel von Marx zutrifft, denn der Versuch, nur die Produktionsverhältnisse ohne Rücksicht auf die bestehenden Produktivkräfte mit der ihnen entsprechenden Wissenschaft und Technik gewaltsam zu verändern, ist im 20. Jahrhundert weltweit gescheitert. Die Produktionsverhältnisse und damit das Verhalten der Menschen lassen sich nicht beliebig verändern. Deshalb ist der globale Kampf zwischen den Parteien der Arbeiterklasse und ihrer Gegner weltweit mit mindestens 100 Millionen Toten zu bilanzieren. [15] Diese Zahl übersteigt wesentlich die Zahl der Toten in den beiden Weltkriegen. Die riesige Zahl der Toten im Klassenkampf beweist, dass eine gewisse Entwicklungsstufe der Produktivkräfte untrennbar mit bestimmten Produktionsverhältnissen verbunden ist. Geld- und Staatsformen lassen sich nicht beliebig ändern, abschaffen oder verbieten.

In der heutigen Zeit zeichnet sich ab, dass mit einer weltweiten Umgestaltung der Produktion durch Automation die Löhne und Gehälter überflüssig werden. Erste Hinweise auf entstehende Konflikte bei der Umwandlung einer wissenschaftlich-technologischen Basis eines ganzen Landes gibt die Geschichte Russlands. Hier wurde der Begriff „Perestroika“ (Umgestaltung) gleich zweimal geprägt. Zuerst benutzte der adligen Reformpolitiker Pjotr Arkadjewitsch Stolypin ihn, der von 1906 bis 1911 als Premierminister versuchte, das russische Kaiserreich zu reformieren [16] und das zweite Mal benutzte Gorbatschow den Begriff „Perestroika“, um mit Transparenz (Glasnost) [17] die Umgestaltung der Sowjetunion einzuleiten. Weder die erste noch die zweite Perestroika führte zum Ziel. Aber es ist festzustellen, dass die Politik der Transparenz unter Stolypin zum revolutionären Zusammenbrauch des Zarenreiches führte und unter Gorbatschow zum friedlichen Zusammenbruch der Sowjetunion. Beides führte jedoch zur Anpassung der Form des Staates. Der Zusammenbruch des Staates des Zarenreiches und der Sowjetunion zeigt, wie wirklich grundlegend die Intransparenz aller Informationen bei der Erhaltung der Verhältnisse von Hierarchie und Monopol ist. Die Filterung jeder Information durch Kontrolle und Zensur war allgegenwärtig und ist immer noch ein gesellschaftliches Grundprinzip beim Umgang zwischen der Bevölkerung und den Monopolisten bzw. ihrem Staat. Denn die Sicherung der hierarchisch organisierten Herrschaft basiert wesentlich auf Gehorsam und Geheimhaltung und damit auf Unterdrückung der Transparenz in der Öffentlichkeit.

Das Prinzip der Intransparenz ist offensichtlich ein entscheidendes Mittel der Geldherrschaft, so dass es nicht erstaunlich ist, dass Wissenschaft und Technik weltweit kontrolliert und zensiert werden. Hiermit soll der Anpassungsvorgang der Produktionsverhältnisse an das Wachsen der Produktivkraft ganz wesentlich beeinflusst, gesteuert und gegebenenfalls unterdrückt werden, um einer Veränderung der bestehenden Macht- und Eigentumsverhältnisse entgegen zu wirken. Die größte Gefahr für die bestehenden Verhältnisse sind demnach Transparenz, selbstständiges Denken sowie innovative Technologien. In der heutigen Zeit treibt der technologische Fortschritt durch Wissenschaft und Forschung die Automatisierung der Produktion entscheidend voran. Aber diese Änderung der Produktivkräfte wird als Gefahr für die Macht der führenden Minderheiten gesehen und soll letztlich ausgeschaltet werden, wie es zum Beispiel mit den zurzeit politisch verordneten aber ineffektiven Windmühlen und Sonnenpaneelen geschieht und so letztlich das mit der Macht des Geldes verbundene Eigentum und die Verteilung der Güter geschützt bleiben sollen.

Es besteht jedoch die Hoffnung, dass die Automatisierung der Produktion eine Umgestaltung der jetzigen Verteilungs- und Machtverhältnisse bewirkt. Es wird heute noch nicht deutlich, wie dieser Prozess in der Zukunft ablaufen wird. Aber zweifellos wird dieser Vorgang die zukünftigen Generationen beschäftigen. Die Transparenz ist dabei ein wesentliches Mittel der Zusammenarbeit. Es könnte eine globale Kopplung zwischen Automatisierung und Informationsfreiheit entstehen, die eine weltweit kooperativ organisierte Produktion bewirken könnte. Es wäre auch vorstellbar, dass mit einem geringsten Aufwand und Müll vermeidend individuell an den Bedarf angepasste langlebige Güter produziert werden, so dass die konfrontativ organisierte Produktion veralten wird. Etwas für viele Menschen Unvorstellbares kann eintreten: Es gibt keine Banken und Börsen, keine Armut, keine Eliteschulen, keine Privilegien, kein Militär und keine regierende „Obrigkeit“ mehr, weil beinahe alles automatisch funktioniert und von allen benutzt werden kann. Die vor allem durch die Kirchen propagierte Unterdrückung der Frauen und die damit verbundene explosive Vermehrung der Menschen, die insbesondere für Krieg und Eroberung benötigt werden, könnte aufhören und es könnte eine weltweit gemeinsam forschende und arbeitende Gemeinschaft entstehen, die die Werte des friedlichen Zusammenlebens mit gutem Benehmen achtet und die das Geld als überflüssig ansieht und die Interessen des Profites bzw. Zinses nicht benötigt. Eine weltweit abgestimmte Infrastruktur und eine kooperativ organisierte Produktion werden von den beteiligten bzw. betroffenen Menschen mit ihren eigenen Zielen und nicht von Minderheiten „für“ die Betroffenen mit fremden Zielen geregelt. Eine weltweit organisierte automatisierte Produktion könnte fast jedem Menschen seine eigene Lebenswelt liefern.

[13] Conrebbi, Die neue Weltordnung ist nur eine alte, Youtube 10.7.2014, https://www.youtube.com/watch?v=F06ZNWopWu0, 13.4.20220
[14]  Karl Marx, Zur Kritik der Politischen Ökonomie, Marx Engels, Werke Bd. 13, Dietz Verlag Berlin 1961, S. 9; http://www.mlwerke.de/me/me13/me13_007.htm, 12.1.2020
[15]   Autorenkollektiv, Das Schwarzbuch des Kommunismus, Piper Verlag München 1998, S. 16
[16]   Gerhard Lechner, Die letzte Chance des Zarenreiches, Wiener Zeitung vom 8.9.2011, https://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wissen/geschichte/395501_Die-letzte-Chance-des-Zarenreiches.html, 12.1.2020
[17]   „Glasnost (russisch…Offenheit, Transparenz, Öffentlichkeit) bezeichnet als Schlagwort die nach seinem Amtsantritt im März 1985 von Generalsekretär Michail Gorbatschow in der Sowjetunion eingeleitete Politik einer größeren Transparenz und Offenheit der Staatsführung gegenüber der Bevölkerung.“ Wikipedia, Glasnost, https://de.wikipedia.org/wiki/Glasnost, 12.1.2020


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